Stahlbetonskelett des ÖBB Headquarters steht

(06.11.2013) Hoch ragt es neben dem Areal des zukünftigen Wiener Hauptbahnhofs in den Himmel. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde soeben der Rohbau der neuen ÖBB Konzernzentrale abgeschlossen. „Wir sind sogar einen Monat vor der Zeit fertig geworden, weil das Wetter günstig war und sich die Firmen sehr gut aufeinander eingestellt haben“, sagt Rudi Moroder, Tragwerksplaner der Thomas Lorenz ZT GmbH.

Statisch anspruchsvoll an diesem Gebäude war vor allem der mittlere Teil über dem Haupteingang. Die ganze Fassade neigt sich vom Boden bis zum 23sten Obergeschoß um bis zu 4,2 m nach vorne. „Dadurch ist der Grundriss in jedem Stock ein anderer“, so Rudi Moroder. „Außerdem teilen sich die Stützen wie Äste von einem Baum. Aus der einen Säule im Erdgeschoß werden auf Höhe des sechsten Stocks zwei.“ Das Gebäude zeichnet sich auch durch sehr weit gespannte, dünne Decken aus. „Um das auszugleichen haben wir individuell bemessene und nach hohen Anforderungen hergestellte Stahlpilze verwendet.“

Noch bevor das Stahlbetonskelett vollständig fertig war, wurde bereits mit dem Befestigen der Fassadenelemente begonnen. In den Untergeschoßen werden auch schon Ausbautätigkeiten durchgeführt. Das Büro soll bis Herbst 2014 bezugsfertig sein. Mit 88 m wird es eines der ganz hohen Bürokomplexe Österreichs sein.

Infos zum ÖBB Headquarter .